Akupunktur

Akupunktur

Unter dem Oberbegriff Akupunktur versteht man ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Akupunktur gehen die Mediziner davon aus, dass die Lebensenergien des Körpers entlang von Meridianen zirkulieren. Diese Lebensenergie wird auch als Chi bezeichnet. Die Chinesen glauben, dass diese die Körperfunktionen steuern. Gleichzeitig macht man den gestörten Fluss dieser Lebensenergien für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich. Bei der Akupunktur werden daher gezielt Stiche an bestimmte Punkte, die sogenannten Meridiane gesetzt. Dadurch soll das Chi wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Neben der klassischen Akupunktur gibt es weitere Methoden, wie die Akupressur, hier wird stumpfer Druck auf diese Punkte ausgeübt. Oder die sogenannte Moxibustion, dabei werden die Akupunkturpunkte erwärmt.

Bei klinischen Studien hat sich die heilsame Wirkung der Akupunktur bei bestimmten Leiden wie etwa der Arthrose, bei chronischen Rückenschmerzen, zum Abnehmen oder für die Migräneprophylaxe gezeigt. Das Ergebnis dieser Studien zeigte deutlich, dass bei diesen Beschwerden die Akupunktur deutlich bessere Ergebnisse erbrachte, als die herkömmliche Schulmedizin. In diesen Tests wurde bei fast der Hälfte der Patienten, die mit Akupunktur behandelt wurden, eine deutliche Verbesserung festgestellt. Dagegen war nur bei etwa einem Viertel der Probanden nach einer schulmedizinischen Behandlung eine Verbesserung feststellbar. Viele Menschen schwören auf die traditionelle Behandlung mit Akupunkturnadeln, auch wenn bisher kein anerkannter Beweis für die Wirksamkeit vorliegt.

So funktioniert das Konzept der Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teil des Behandlungskonzeptes in der traditionellen chinesischen Medizin. Sie fußt auf dem Prinzip von Yin und Yang, also den gegensätzlichen Polen des menschlichen Körpers.  Die Anhänger der Akupunktur verwenden dabei drei unterschiedliche Methoden der Behandlung.

1. Das Einstechen spezieller Nadeln in die Akupunkturpunkte
2. Das Erwärmen der Akupunkturpunkte (Moxibustion)
3. Die gezielte Massage dieser Punkte (Akupressur)

Die Akupunktur kennt etwa 400 Akupunkturpunkte am menschlichen Körper. Diese sind entlang der sogenannten Meridiane angeordnet. Sie sind dabei spiegelbildlich auf beiden Körperseiten angelegt. Neben diesen Meridianen existieren weitere acht Extrameridiane und weitere Extrapunkte. Nach den Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), beeinflusst das Einstechen der Nadeln an den Akupunkturpunkten den Fluss der Lebensenergie, dem Qi.

Obwohl sich viele dieser Wirkmechanismen wissenschaftlich bis heute nicht nachweisen lassen, glauben viele an die Heilwirkung der Akupunktur. Nach den Erkenntnissen der Schulmedizin widersprechen diese zum Teil sogar dem Aufbau und der Funktion des menschlichen Körpers. Nichtsdestotrotz lassen sich viele Patienten erfolgreich auf diese Weise behandeln. Mediziner sprechen in diesen Fällen aber von einem Placeboeffekt.

Laut dem Verständnis der TCM gehört die Akupunktur zu den sogenannten Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Die folgenden Tipps zeigen, welche Methoden es im Rahmen der Akupunktur gibt und wie man mithilfe der Akupunktur sogar an Gewicht verlieren kann. Wir stellen diese Methoden ausführlich vor und zeigen, wie die Akupunktur beim Abnehmen hilft. Auch bei den Medizinern findet die traditionelle chinesische Medizin immer mehr Anhänger und ihr Erfolge sprechen für sich.

Bild: © hjschneider – Fotolia.com

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